Modellierung – Verkehrsprognosen und Entscheidungssicherheit

Die VMZ nutzt Verkehrsmodellierung, um Verkehrsprozesse realistisch abzubilden und fundierte Prognosen zu erstellen. Verkehrsmodelle reproduzieren, wie Verkehrsteilnehmer unter veränderten Rahmenbedingungen – etwa durch Stadtwachstum, Infrastrukturmaßnahmen oder neue Mobilitätsangebote – handeln würden. Dadurch schaffen wir eine entscheidungsfähige Grundlage für Planung, Politik und Verwaltung, statt auf reine Annahmen oder Schätzungen zu setzen

Eine Karte, die die Verkehrslage von Berlin (in rot,gelb und grün) unterteil anzeigt
Screenshot aus dem MAUS Projekt, Modellierung von Verkehrsszenarien mit Anzeige der Auswirkungen, hier  KfZ Verteilung auf den Straßen in rot gekennzeichnete Bereiche Überlastung, in gelb grenzwertig und in grün okay.

Warum ist Modellierung wichtig?

Prognosen kann man nicht messen. Verkehrsmodelle bilden die Entscheidungen der Verkehrsteilnehmer nach, wie sie insbesondere unter sich ändernden Rahmenbedingungen (z. B. Wachstum der Stadt) zu erwarten sind. Die Entscheidungsträger können mithilfe der Verkehrsmodellierung verschiedene verkehrspolitische Maßnahmen anhand von Verkehrsmodellen auf deren Auswirkungen überprüfen und darauf basierend präzise Entscheidungen fällen (z. B. Taktverkürzung der Bahn).

Für wen ist unser Modellierungs-Service relevant?

Stadtverwaltungen und Planungsämter, die Entscheidungen über Infrastrukturmaßnahmen und Mobilitätsstrategien vorbereiten wollen.
Projektentwickler, die Verkehrsnachfrage und -belastung für neue Quartiere prognostizieren müssen.
Verkehrsbetriebe und ÖPNV-Anbieter, die Angebote, Takte oder Kapazitäten zuverlässig abstimmen wollen.

Typische Stadtszene aus Perspektive eines Fußgängers. Man sieht eine Straße, wo links und rechts Geschäfte zu sehen sind, in der Mitte eine Straße wo Autos vor einer roten Ampel warten. Ein Fußgänger überquert die Straße über einen Zebrastreifen. Auf der rechten Seite wartet eine Fahrradfahrerin.